Sonnenschutz ist Klimaschutz
Die Sonnenschutztechnik kann zur Zeilerreichung der österreichischen Klimastrategie viel beitragen; vor allem deshalb, weil intelligente Sonnenschutztechnik selbst kaum Energie benötigt und beim Kühlen, Heizen und Beleuchten die Energiebilanz von Gebäuden in mehrfacher Weise positive beeinflusst.
Eine Studie des europäischen Sonnenschutzverbandes aus 2005 für die damals 25 EU-Staaten weist nach, dass intelligent genutzter Sonnenschutz einen Beitrag zur CO2-Reduktion von jährlich 111 Mt leisten kann.
Klimastrategie
Die wichtigsten Maßnahmen der Klimastrategie 2007
Maßnahmen im Bereich Raumwärme und Kleinverbrau
- Steigerung der Gesamtenergieeffizienz im Gebäudebestand durch Verdreifachung der thermischen Sanierungsrate auf 3% (bis 2012) und mittelfristig auf 5% pro Jahr
- Deutliche Verbesserung der energetischen Standards im Neubau sowie Fokussierung auf die thermisch-energetische Sanierung.
- Forcierung des Niedrigenergie- und Passivhausstandards („klima:aktiv-Standard“) gemeinsam mit den Bundesländern
- Rasche Umsetzung des Energieausweises für Gebäude entsprechend der Richtlinie der EU über Energieprofile von Gebäuden
- Verbesserung der Energieintensität (Effizienz) beim Konsumenten um mindestens 5% bis 2010 und um mindestens 20% bis 2020.
Maßnahmenbereich Energie und Industrie
- Steigerung der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch auf mindestens 25% bis 2010 und auf 45% bis 2020
- Erhöhung des Anteils erneuerbarer Stromerzeugung auf 80% bis 2010 und 85% bis 2020.
- Österreichs Zuteilungsplan für den Emissionshandel in der Periode 2008-2012 sieht eine Reduktion der Emissionswerte aus den Bereichen Energieerzeugung und Industrie um 7,3 Mio t CO2 pro Jahr gegenüber den erwarteten Emissionen (2008-2012) bzw. um etwa 3 Mio t CO2 gegenüber dem Emissionsniveau 2005 und 2006 vor.






